Umwelthaftung und Biodiversität




Project summary


Das Umweltschadensgesetz (USchadG) beruht auf der europäischen Umwelthaftungsrichtlinie (Richtlinie 2004/35/EG), die bis zum 30. April 2007 in nationales Recht umzusetzen war. Mit der Einführung des Umweltschadensgesetzes im Jahr 2007 besteht erstmals eine öffentlich-rechtliche Haftung bei Schäden an Naturgütern.
Das Gesetz führt zu einer Ausweitung der bisherigen Verantwortung für Unternehmen und Vollzugsbehörden. Im Hinblick auf Biodiversitätschäden besteht noch große Unsicherheit aufgrund der Vielzahl der Schutzgüter, der potenzieller Schadensursachen, der Identifizierung von Schäden und der Sanierung im Schadensfall.



Motivation, objectives and target groups


Das Forschungsvorhaben „Umwelthaftung und Biodiversität“ zielt darauf ab

• potentielle Biodiversitätsschäden ermitteln und bewerten zu können,
• wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur
Umsetzung der Richtlinie in anderen Staaten der EU zu erlangen,
• einen Leitfaden für Unternehmen anzufertigen, mit dessen Hilfe es möglich ist, deren Haftungsrisiko besser bewerten zu können.

Das Projekt soll eine Hilfestellung zur besseren Umsetzung des Umweltschadensgestz geben und einen Beitrag zum Schutz der Biodiversität leisten.



Activities


• Schwerpunkt 1:
Erstellung eines Leitfadens für Unternehmen

• Schwerpunkt 2:
Konkretisierung des Leitfadens am Beispiel der Steine-Erden-Industrie

• Schwerpunkt 3:
Durchführung einer empirischen und rechtsvergleichenden Studie zur Umsetzung der EU-Umwelthaftungsrichtlinie (2004/35/EG) mit dem Europäischen Umweltbüro



Countries affected



Partners


• Bundesverband Beruflicher Naturschutz
• Europäisches Umweltbüro, Brüssel
• Hochschule Darmstadt
• Netzwerk Umwelthaftung
• Uni Kassel



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