Biodiversität in der Lieferkette - Workshop für die Lebensmittelindustrie

Lebensmittelverarbeitende Industrie oder Lebensmittelhandel haben wenige direkte Wirkungen auf den Zustand der biologischen Vielfalt und Ökosysteme. Einen großen Einfluss können sie jedoch entlang der Lieferkette nehmen, die häufig viele Lieferanten umfasst und mehrere Stufen tief sein kann. Wie Biodiversitätsaspekte Eingang in den Einkauf finden, wurde am 20. Juni 2012 in Bonn im Rahmen eines Workshops, organisiert vom Global Nature Fund und der Bodensee-Stiftung in Zusammenarbeit mit der REWE Group, aufgezeigt.

Rund 70 Teilnehmer aus Lebensmittelhandel, verarbeitender Industrie, Branchenverbänden, und Standardgeber sowie Hersteller von Agrarrohstoffen, Zulieferer oder auch Experten aus Behörden, NGOs und Wissenschaft fanden sich in Bonn zusammen, um über die drängendsten Fragen zur Berücksichtigung von Biodiversität im Rahmen eines nachhaltigen Lieferkettenmanagements zu diskutieren.

Konkret ging es um die Beantwortung der folgenden Fragen:

- Was wird in der Rohstoffproduktion und Landwirtschaft unternommen, um die biologische Vielfalt nachhaltig zu nutzen und zu schützen – welche Erfahrungen existieren?

- Welche Labels/Standards sind relevant? Wie greifen sie die Biodiversitätsaspekte auf?

- Welche weiteren Instrumente werden angewendet, mit welchem Erfolg (Hot Spot-Analyse, Biodiversitäts-Fußabdruck, Vorgaben für Lieferanten, etc.)?

- Wie könnte eine systematische Risikobewertung im Hinblick auf Biodiversität aussehen?

- Woran lässt sich die Biodiversitätsrelevanz von Rohstoffen erkennen, welche Indikatoren sind bereits vorhanden bzw. sollten erarbeitet werden?

Hier gelangen Sie zur Workshopdokumentation (in englischer Sprache), wo unter anderem auch die Vorträge der Referenten zum Download für Sie bereitstehen.
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